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Inhaltsverzeichnis

Veranstaltungen in 2013

Extraktion von Prozesswissen aus daten- bzw. dokumentenzentrierten Prozessen bzw. Systemen, HU-Berlin (29.11.2013)

Viel Wissen über die Prozesse ist in den verwendeten Daten, Dokumenten bzw. auch in den, die Prozesse unterstützenden (ERP-)Systemen versteckt. So sind Daten in bestimmter Reihenfolge und nur von bestimmten Leuten auszufüllen. Andere Artefakte tragen Statusinformationen, die auch etwas über die Reihenfolge aussagen. Für die Erfassung der Prozesse wäre es sehr hilfreich, wenn dieses in den Systemen bzw. Dokumenten gespeicherte Prozesswissen, welches häufig in Zustandsautomaten abgebildet ist, systematisch extrahiert und in die Prozessmodelle überführt werden könnte.

Ziel des Workshops war es, zu diskutieren welche Informationen wie und wofür gewonnen werden könnten. Frau Katja Hubl (SAP-Beraterin) hielt einen Vortrag, in dem Sie Ihren Ansatz zur Auswertung von Statusinformationen aus SAP-Anwendungen vorstellte. Ausgangspunkt sind Statusautomaten, die die Statusübergänge und die zugehörigen Operationen beschreiben. Diese Zustandsautomaten werden in BPMN-Subprozesse überführt. Im zweiten Schritt wurde untersucht, in wie weit die gewonnenen Prozessmodelle für die (Re-)konfiguration der ERP-Systeme genutzt werden können.

Die anschließende Diskussion drehte sich dann, ausgehend von dem Vortrag, hauptsächlich um die Übersetzungsmöglichkeiten von Statusinformationen in Prozessmodelle. Unter anderem wurden folgende Varianten benannt: als eintretendes Event, z.B. "Prüfung durchgeführt", als Statusinformation in einem angehängten Artefakt, als (verstecktes) Attribut der Aktivität und als Beschriftung einer einer ausgehenden XOR-Split-Kante.

Es wurde diskutiert, welche der Übersetzungen wann geeignet erscheint. Das ist abhängig von der anschließenden Nutzung der Prozessmodelle. Sollen die Modelle für die Rekonfiguration des Systems genutzt werden, sind zum Beispiel die Attribute geeignet. Nachteil ist, dass die Statusinformationen und -übergänge für den Betrachter des Modells nicht sichtbar sind. Soll das Prozessmodell für die Kommunikation mit den Anwendern genutzt werden, ist daher eine Übersetzung in Artefakte mit Statusinfo oder zusätzliche Events sinnvoller. Nachteil ist hier, dass das Modell bei systematischer Anwendung sehr groß wird und viele neue Elemente beinhaltet.

Moderation und Koordination Juliane Siegeris

Der Workshop fand am 29.11.2013 von 15:30 bis 18:30 Uhr an der Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Wirtschaftsinformatik statt. Vielen Dank an den Gastgeber Henrik Leopold.

Prozessmanagement im Gesundheitswesen, HU-Berlin (21.06.2013)

Im Gesundheitswesen sind Reproduzierbarkeit und Transparenz der Patientenbehandlung, besonders bei komplexen Erkrankungen, zur Gewährleistung hoher Patientensicherheit, optimaler Ressourcenplanung, umfassender Dokumentation und aussagekräftiger Qualitätssicherung essentiell. Im klinischen Umfeld greift man dazu auf etablierte Methoden und Techniken des Business Process Management (BPM) zurück und adaptiert diese auf sogenannte klinische Pfade. “Ein klinischer Pfad ist ein netzartiger, Berufsgruppen- übergreifender Behandlungsablauf auf evidenzbasierter Grundlage (Leitlinien), der Patientenerwartung, Qualität und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt” (Hellmann, 2002).

Im Workshop Prozessmanagement im Gesundheitswesen berichteten Frau Dr. Kirchner, Herr Leipold und Herr Thierbach von ihren Erfahrungen im Umgang mit klinischen Pfaden. Dabei stand der gesamte Lebenszyklus klinischer Pfade im Fokus, von der Erstellung, über deren Einführung und Verwendung bis hin zur Optimierung. Es wurden neuartige Ansätze zur Analyse und Beobachtung von Patientenbehandlungen anhand klinischer Pfade aufgezeigt, die eine Optimierung der Arbeitsabläufe, aber auch eine bessere Patientenbehandlung ermöglichen.

Herr Leipold präsentierte die Herausforderungen von Klinken bzgl. ihrer Behandlungsprozesse, erläuterte warum klinische Pfade helfen können und wie mit klinischen Pfaden in der Vergangenheit umgegangen wurde. Treffend dazu sagte er: „Aufbau ist das Eine – zum ‚Leben’ erwecken und erhalten des Pfades in der Praxis ein Zweites“. Er diskutierte die Arten der Pfadmodellierung, ging dabei auf BPMN ein und berichtete aus seiner Erfahrung, dass BPMN im Tagesgeschäft der Ärzte nicht praktikabel ist und warum dort Checklisten viel offener angenommen werden. Interessant ist sein Vorgehen, der Pfad-Modellierung in BPMN und der anschließenden Übersetzung dieser Modelle in Checklisten für den täglichen Gebrauch im Krankenhaus. Frau Kirchner erläuterte einleitend die Pfadausprägungen und die in der Literatur beschriebenen Entwicklungsstufen der Unterstützung von klinischen Pfaden. Basierend darauf stellte sie das Forschungsprojekt „PIGE – Prozessintelligenz um Gesundheitswesen“ vor und erklärt, warum und wie der dort umgesetzte Lebertransplantationspfad als Szenario verwendet wurde. Sie zeigte dessen Modellierung auf verschiedenen Ebenen und ging auf die Daten aus der Pfadausführung ein. Im Anschluss daran zeigt sie den Prototypen zu PIGE live und stellte dessen einzelne Ansichten zur Prozessanalyse vor. Sie schloss ihren Vortrag mit einem Ausblick auf die weiteren Tätigkeiten in PIGE und die daran anschließenden Folgeprojekte.

Herr Thierbach referierte über die wirtschaftliche Bedeutung von klinischen Pfaden und wie diese für die Prozesskostenrechnung und Prozesskostenkalkulation verwendet werden können. Dabei ging er auch auf die Kostenverteilung zwischen dem eigentlichen Behandlungsprozess und den dazugehörigen unterstützenden Prozessen, sowie der Herausforderung Kosten für die Infrastruktur, z.B. Bereitschaftsdienste, entsprechend zu berücksichtigen, ein. Er zeigte am Beispiel, dass sich Optimierungen am Behandlungsprozess positiv auf die Behandlungskosten auswirken. Er stellte heraus, dass klinische Pfade ein wichtiges Steuerinstrument sind und in Zukunft über ambulante und stationäre Grenzen hinweg nachziehbar sein sollen.

Gastredner:

  • Frau Dr. Kathrin Kirchner (Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie – Universitätsklinikum Jena)
  • Herr Tobias Leipold (Geschäftsführer ClinPath GmbH)
  • Herr Olaf Thierbach (Ev. Krankenhaus Elisabeth Herzberge gGmbH)

Moderation und Koordination Nico Herzberg (nico.herzberg@hpi.uni-potsdam.de)

Der Workshop fand am 21.06.2013 16 bis 19 Uhr an der Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Informatik in Berlin (Erwin Schrödinger-Zentrum) statt. Vielen Dank an den Gastgeber Prof. Reisig und SOAMED.

Agile BPM-Projektmethodik, HPI Potsdam, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3 (12.04.2013)

BPM wird heute häufig als Grundlage für die Fähigkeit eines Unternehmens angesehen, schnell auf ein sich änderndes Umfeld zu reagieren. Nun zeigt aber die praktische Erfahrung mit BPM-Projekten, dass diese häufig alles andere als schnell sind. Häufig werden monate-, manchmal auch jahrelang Geschäftsprozesse modelliert, bevor es dann an die IT-Umsetzung mittels einer Business Process Engine geht. Bis das Ergebnis dann schließlich in Produktion geht, hat sich das Umfeld längst schon wieder verändert.

Abhilfe verspricht hier die Agilität. In der Softwareentwicklung hat sie längst gezeigt, dass sie - konsequent umgesetzt - schnell zu guten Ergebnissen führen kann. Doch lässt sich das agile Vorgehen so einfach auf BPM übertragen? Wo liegen die Herausforderungen? Welche agilen Praktiken haben sich in Prozessautomatisierungsprojekten bewährt? Und wie lässt sich Agilität mit BPM verbinden, wenn es um kontinuierliche Prozessverbesserung geht?

Wir möchten gerne unsere Erfahrungen und Ideen zu diesen Fragen vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Gastredner: Dr. Marcus Winteroll, OOSE sowie Christian Thiemich, Bosch Software Innovations

Moderation und Koordination: Dr. Frank Puhlmann (frank.puhlmann@inubit.com)

Der Workshop fand am 12.04.2013 von 16:00-19:00 am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam statt.


BPM-Governance Zentral vs. Verteilt. Langfristige BPM-Vorhaben steuern. (01.02.2013)

BPM Governance beschäftigt sich mit der Einführung und Strukturierung von Prozessmanagementinitiativen. Dazu gehören die Projektmethodik, die Qualitätssicherung der Modelle und die Verteilung von Verantwortung im Unternehmen. Aber wie steht es um die längerfristige Umsetzung? Wie kann man ein Klima der Weiterentwicklung und stetigen Verbesserung erreichen? Im Workshop wurden Struktur und Erfolgsaussichten von langlaufenden BPM-Initiativen diskutiert. Dr. Stephanie Meerkamm (Siemens) und Bernd Hagemann (ComDirekt) berichteten aus Ihren Unternehmen über die Umsetzung von BPM Governance. Wir danken den Vortragenden und den Teilnehmern für die rege Teilnahme und Diskussion.

Der Workshop fand am 01. Feb. 2013, 16-19h bei ComputaCenter (Mariendorfer Damm 1, 12099 Berlin) statt.

Veranstaltungen in 2012

BPMB-Workshop zum Thema Process Mining (23.11.2012 16:00-19:00)

Um einen Prozess zu optimieren, muss man zunächst den Ist-Zustand gut verstehen. Und das ist meist alles andere als einfach, vor allem weil Geschäftsprozesse in der Zusammenarbeit verschiedener Mitarbeiter, operativer Einheiten oder sogar über kooperierende Unternehmen hinweg abgewickelt werden. Mit Process Mining ist es möglich, auf Basis der vorhandenen IT-Logdaten den tatsächlichen Ist-Prozess in kürzester Zeit umfassend abzubilden. In den Workshops mit den Fachabteilungen kann man sich dann auf die Ursachenanalyse und Diskussion der Verbesserungsvorschläge konzentrieren.

Im Workshop mit insgesamt 14 Teilnehmern wurde das Thema Process Mining vorgestellt durch Dr. Anne Rozinat, Mitgründerin der Process-Mining-Firma Fluxicon und seit mehr als 8 Jahren im Process-Mining-Bereich tätig. Im zweiten Teil wurde stellt Thomas Baier Prozess Manager bei einer IBM-Tochtergesellschaft sein Process Mining Projekt anschaulich dar. Thomas Baier ist außerdem, Doktorand an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt Universität Berlin und beschäftigt sich mit Process Mining im Serviceumfeld.

Durch die umfassenden und praktischen Anregungen ergab sich eine rege Diskussion im Workshop über Anwendungsfelder von Process Mining, den Rahmenbedingungen, der Suche nach einem deutschen Begriff sowie dem methodischen Vorgehen. Wir danken Dr. Anne Rozinat und Thomas Baier für ihre anregenden Vorträge. Wir bedanken uns auch beim Gastgeber, der inubit AG.

Moderator: Dr. Anne Rozinat (anne@fluxicon.com); organisatorischer Ansprechpartner Dr. Frank Puhlmann (fpu@inubit.com).

BPMB-Workshop zum Thema Prozessarchitekturen (09.11.2012 16:00-19:00)

Mittlerweile haben viele Unternehmen den Wert und den Nutzen des Prozessmanagements erkannt und dokumentieren in großem Umfang ihre Modelle. Um auch bei einer großen Anzahl von Prozessen den Überblick nicht zu verlieren, definieren Unternehmen häufig sogenannte Prozessarchitekturen. Diese organisieren die Prozesse in geeigneter Weise, sodass die Mitarbeiter leicht ein Überblick über die Unternehmensprozesse erhalten können. Leider gibt es bisher nur wenig Erkenntnisse, wie eine Prozessarchitektur am besten gestaltet werden muss, damit die mit ihr verfolgten Ziele auch erreicht werden.

Ziel des Workshops ist das Ermitteln von verschiedenen Prozessarchitekturtypen und das Definieren von Faktoren, die maßgeblichen Einfluss auf das Design solcher Architekturen haben. Darüber hinaus sollen Nutzen und strategische Bedeutung von Prozessarchitekturen diskutiert werden.

Ort: Signavio GmbH, Goethestraße 2, 10623 Berlin Datum: 09.11.2012 16:00-19:00

Ansprechpartner/Moderator: Henrik Leopold (henrik.leopold@wiwi.hu-berlin.de)

Projekt- und Anforderungsmanagement in BPM-Projekten (31.08.2012 15:00-18:00)

Diese Veranstaltung widmet sich den folgenden Fragestellungen:

  • Welche fachlichen Anforderungen gehören jeweils in das Prozessmodell und in die textuelle Beschreibung? Wie sieht eine sinnvolle Verknüpfung dieser Artefakte aus?
  • Bieten uns Tools, die grafische Modelle und Anforderungen in natürlicher Sprache vereinen „die Lösung“, um eine Brücke zwischen Fachkonzept und DV-Konzept zu schlagen?
  • Ist ein Vorgehen nach dem Wasserfall – Modell mit den heutigen BPM – Werkzeugen überhaupt noch möglich / sinnvoll?

Ort: Materna, Friedrichstraße 200, 10117 Berlin (Satellite Office, 7.OG)

Zusammenfasung und Folien

Erfahrungsaustausch - Business Rules (SAP Rosenthaler Platz, Berlin, 23.03.2012 16:00-19:00)

Geschäftsregeln oder Business Rules beeinflussen maßgeblich die Funktionsweise eines Unternehmens. Entsprechend wichtig ist es, dieses Wissen (welches oft nur einzelnen Know-how-Trägern zur Verfügung steht) explizit zu erfassen und innerhalb des Unternehmens zugänglich zu machen.

Der Workshop soll einen Erfahrungsaustausch zu diesem Thema anbieten. Folgende Fragen werden diskutiert:

  • Werden in Ihrem Unternehmen Business Rules systematisch erfasst?
  • Welche Werkzeuge verwenden Sie zur Erfassung und internen Kommunikation der Business Rules?
  • Welche Regeln begleiten die Erfassung der Business Rules (Gibt es verantwortliche Rollen, Vorgaben zur Aufnahme und Abbildung, usw....)?
  • Wie wird die Einhaltung der festgelegten Regeln sichergestellt / geprüft?
  • Werden die BR unabhängig von der Darstellung der Prozesse erfasst?
  • Welche Erfahrungen gibt es mit der (Tool-) Integration von Business Rules und Prozessmodellen?

BPM in der öffentlichen Verwaltung: Zwischen Aufbruch und Wirklichkeit (AIOS, Schönhauser Allee 10, 10119 Berlin, 11.05.2012 16:00-19:00)

Während sich im privaten Sektor mehr und mehr Unternehmen mit Prozessmanagement auseinander setzen, befindet sich die öffentliche Verwaltung diesbezüglich noch am Anfang. Jedoch gibt es immer mehr Bestrebungen, die in der Industrie bereits erfolgreich eingesetzten Konzepte auch in die Verwaltung zu tragen. Nicht gänzlich unerwartet, weichen die damit verbundenen Herausforderungen jedoch häufig von der Industrie ab. Ziel das Workshops ist die Identifikation von Unterschieden zwischen Verwaltung und Industrie und die Entwicklung von Erfolgsfaktoren für die BPM-Einführung in der öffentlichen Verwaltung.

Der Workshop hat gezeigt, dass die aktuellen Bestrebungen in der öffentlichen Verwaltung sich noch stark von den in der Praxis unterscheiden. Hauptursache wurde in der Struktur der Organisation und den kulturellen Unterschieden gesehen. Da in der öffentlichen Verwaltung eine Durchsetzung einer BPM-Initiative faktisch nicht möglich ist, muss zunächst auf freiwillige Beteiligung gesetzt werden. Dies wird zum Beispiel durch die Nationale Prozessbibliothek verfolgt. Hier kann Prozesswissen freiwillig geteilt werden. Durch das Feedback und den interorganisationalen Austausch soll hier langfristig Verbesserung erreicht werden.

Abschließend wurden die im Erfolgsfaktoren-Workshop ermittelten Ergebnisse in Bezug auf die öffentliche Verwaltung diskutiert. Trotz vieler Unterschiede zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Verwaltung waren sich die Teilnehmer einig, dass sowohl Erfolgsfaktoren als auch Ängste auf die Verwaltung gleichermaßen zutreffen. Das heißt, dass auch in der Verwaltung eine klare Strategie und ein klares Ziel für den Erfolg einer BPM-Initiative zentral sind. Auf der Hemmnis-Seite muss auch in der Verwaltung vor allen Dingen mit den Ängsten der Mitarbeiter umgegangen werden.

BPMB-Workshop zur Graphischen Modellierung versus textueller Beschreibung (20. Januar 2012)

Graphische Notationen, wie z.B. BPMN, sind ohne Zweifel ein nützliches Werkzeug um Prozesse zu beschreiben und verständlich darzustellen. Die Erfahrung in der Praxis zeigt jedoch auch, dass viele Mitarbeiter in Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung mit diesen Notationen nicht vertraut sind. Folglich, bevorzugen sie textlastige Notationsformen oder sogar reinen Fließtext zur Beschreibung und Dokumentation ihrer Prozesse.

Ziel des Workshops war die Klärung der Frage ob, wie und wo Text zum Verständnis von Prozessen und Prozessmodellen beitragen kann. Impulsvorträge von der HU und der inubit AG zeigten den Umgang dieses Themas in Unternehmen und stellten Techniken zur automatischen Generierung von Prozessmodellen aus Texten und von Texten aus Prozessmodellen vor.

Der Workshop zeigte, dass Modell und Text durch ihre unterschiedliche Ausdruckskraft situations- und zielabhängig eingesetzt werden sollten. Obwohl zum Beispiel Text mehr Gestaltungsfreiraum bietet, ist eine übersichtliche Darstellung von komplexen Prozessen mit Text so gut wie unmöglich.

Folglich kam die Runde zu dem Ergebnis, dass grafische Notationen eine unentbehrliche Technik zur Darstellung und Kommunikation von Prozessen sind. Ein reiner Text kann diesen Zweck nicht gleichermaßen erfüllen. Jedoch waren sich die Teilnehmer auch einig, dass Texte häufig eine sinnvolle Ergänzung zu einem Modell darstellen. Ein zugehöriger Text kann den Personenkreis, der ohne fremde Hilfe den Inhalt eines Modells versteht, drastisch erhöhen. Die Grafik veranschaulicht das Ergebnis der Diskussion.

Modell vs. Text

Teilnehmer: Martin Bruntsch (Selbstständig), Nils Cordes (binfort GmbH), Matthias Frenzel (BOC GmbH), Aimo Goldberg (ckc ag ), Tobias Graßmeyer (PRO3Management ), Thomas C. Grempe (Beraterkontor Forsatech), Frank Leopold (SYNCWORK AG ), Henrik Leopold (HU Berlin), Stephanie Meerkamm (Siemens AG - Energy Sector ), Jan Mendling (WU Wien ) , Christine Mummert (SAPERION AG) , Thomas Niebisch (GISA GmbH), Dotchka Pentcheva (Projektron GmbH ), Frank Puhlmann (inubit AG), Mario Scherber (BOC GmbH), Josef Schwab (Schwab Projektmanagement), Alexander Wichterei (Youtailor), Ulrich Wiesner (PPI AG), Sybille Zillmer-Pauli (comdirect bank AG)

Ort: inubit AG, Schöneberger Ufer 89-91, 10785 Berlin Datum: 20.01.2012 16:00 - 19:00

Veranstaltungen in 2011

BPMB-Workshop zu Modellierungskonventionen (08. Dezember 2011)

Jeder, der mit BPMN (oder einer anderen Modellierungssprache) einen Prozess abbildet, fragt sich: Worauf muss ich bei der Modellierung achten? Welche Konventionen sollte ich mir auferlegen? Bei größeren Modellierungsinitiativen kommt noch hinzu: Wie organisiere ich die Modelle in einer Prozessarchitektur? Auf welcher Ebene modelliere ich was?

Häufig werden Modellierungsrichtlinien erstellt - ein Leitfaden für die Modellierer. Um diese Richtlinien dreht sich der Workshop. Impulsvorträge (u.a. von camunda) zeigen, wie verschiedene Endanwender, Berater und Tool-Hersteller mit dem Thema umgehen. In der Diskussion sollen wichtige Fragestellungen erarbeitet werden.

Ort: Signavio GmbH, Goethestraße 2, 10623 Berlin Datum: 08.12.2011 17:00 - 20:00

BPMB-Workshop zu BPM-Erfolgsfaktoren (11. November 2011)

In den vergangenen Jahren haben viele Unternehmen BPM-Initiativen gestartet. Es gibt wenig Zweifel daran, dass BPM beachtlichen Vorteile für ein Unternehmen bringen kann. Dennoch gibt es eine Reihe von Fällen, in denen dieses Potenzial nicht gehoben werden kann. So kann es vorkommen, dass die Modellierung von Prozessen beginnt, Manager begeistert sind und Mitarbeiter einsteigen, jedoch nach einigen Monaten die Initiative an Dynamik verliert. Aufgrund solcher Misserfolge wird BPM in manchen Unternehmen als Business-Buzzword abgetan.

Das Ziel dieses Workshops ist es, Faktoren und Maßnahmen zu identifizieren, die für den dauerhaften Erfolg einer BPM-Initiative unentbehrlich sind. Als Beispiele werden oftmals Management-Unterstützung, Organisationskultur, Governance oder auch Modellierungskompetenz genannt, aber eine ganze Reihe weiterer Faktoren sind denkbar. Welche Faktoren sichern den Erfolg, welche bringen ihn zum Erliegen? Bitte bereiten Sie zwei oder drei Folien vor, auf denen Sie Ihre Beobachtungen zusammenstellen. Am Ende des Workshops soll eine umfassende Liste von Faktoren aus den verschiedenen Erfahrungen der Teilnehmer zusammengestellt werden.

Für diesen Workshop stellte zudem Dr. Peter Trkman von der Universität Ljubljana seine Praxis-Erfahrungen aus BPM-Projekten mit Konzepten aus der Forschung vor. Der Workshop fand am 11.11.2011 bei der camunda services GmbH, Zossener Str. 55 Aufgang "2", 10961 Berlin statt.

Der Workshop brachte eine Liste von wichtigen Erfolgsfaktoren hervor. Eine Übersicht findet sich auf dieser Graphik. Die Teilnehmer des Workshops sehen in einem klaren Mandat, klar definierten Zielen und einer geeigneten Governance die wichtigsten Erfolgsfaktoren. Als Hemmnisse werden Angst, Vorbehalte und Interessenskonflikte gesehen.

BPM-Erfolgsfaktoren

BPMB-Grillen (11. Juli 2011)

Die Berliner BPM-Offensive trifft sich diesmal nicht zum Referieren oder Diskutieren, sondern auf der Dachterrasse von SAPERION zu Bier und Würstchen. Gespräche über BPM sind trotzdem erlaubt.

Wer mitmachen will, muss sich unbedingt verbindlich anmelden (grüner Reiter "meine Teilnahme" auf [www.bpm-netzwerk.de www.bpm-netzwerk.de] und dann auch wirklich kommen - denn das Catering wird daran ausgerichtet. Außerdem muss der obligatorische Obulus in bar mitgebracht werden, dieser liegt voraussichtlich bei 20-25 EUR pro Person (genauer Betrag hängt von der Anzahl Teilnehmer ab). Wir freuen uns!

Ein Bericht über die Veranstaltung ist im Blog von Dr. Martin Bartonitz zu finden.

BPMB-Workshop zu BPM-Governance (28. Juni 2011)

BPM Governance ist ein facettenreiches Thema, welches maßgeblich zum Erfolg der Umsetzung von BPM im Unternehmen beiträgt. Schnittstellen existieren zu Bereichen wie BPM-Projektmethodik, Qualitätsmanagement, Enterprise Architecture Management (EAM) und SOA Governance. In diesem Workshop soll gemeinsam erörtert werden, wie Unternehmen heute BPM Governance umsetzen, welche Maßnahmen am besten wirken, wie die BPM Governance Organisation geschaffen sein sollte, und welche Fallstricke man beachten muss.

Der Workshop fand am Dienstag, dem 28. Juni 2011, um 17:00 Uhr bei inubit AG statt. Eine Zusammenfassung findet sich hier.


BPMB-Workshop zu Treiber und Herausforderungen für BPM in der öffentlichen Verwaltung (15. April 2011)

Die öffentliche Verwaltung (ÖV) muss zunehmend vernetzt agieren und kundenorientiert Dienstleistungen bereitstellen. Gleichzeitig steigt die Aufgabenlast bei gleichbleibender oder sogar abnehmender Personaldecke. Prozessmanagement ist daher ein wichtiges Werkzeug, um den steigenden Anforderungen in der ÖV zu begegnen. Allerdings stellt die Etablierung einer Prozessorientierung Organisationen der ÖV vor große Herausforderungen, z.B. da deren rechtlich verankerte Aufbauorganisation stark funktional und hierarchisch ausdifferenziert ist. Im Workshop wurden Treiber und Herausforderungen für BPM in der ÖV diskutiert. Dazu trafen sich Anwender aus der ÖV, Berater nd Wissenschaftler.

Der Workshop fand am Freitag, dem 15. April 2011, um 14:00 Uhr bei INFORA statt. Mehr Informationen und Ergebnisse finden sich hier.

BPMB-Workshop zum Thema Was macht einen Modellierungsexperten aus? (18. März 2011)

Prozessmodelle spielen eine wichtige Rolle im Geschäftsprozessmanagement. Dabei ist Expertise in Sachen Modellierung von entscheidender Bedeutung, um Modelle von hoher Qualität zu erstellen. Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass sich diese Modellqualität auch in einem besseren Projekterfolg niederschlägt.

Viele Projekte stehen vor der Herausforderung, Modellierer auf recht unterschiedlichem Qualifikationsniveau einzubinden. Doch wie lässt sich Modellierungsexpertise sinnvoll feststellen? Zertifizierungsbemühungen existieren für BPM insgesamt, jedoch nicht für die Prozessmodellierung im Speziellen.

Dieser Workshop gliedert sich in zwei Teile: ein interaktives Experiment und ein Tutorial zur Modellierungsexpertise mit offener Diskussionsrunde. Teilnehmer sollten über praktische Modellierungserfahrung mit BPMN verfügen. Für den ersten Teil sollten die Teilnehmer ihren eigenen Laptop mitbringen. Für das Experiment ist ein Windows-System mit einer Java 6 Installation und Adobe Flash erforderlich. Das Tutorial erklärt die Grundlagen von Modellierungsexpertise und stellt die Resultate aus dem Experiment vor.

Der Workshop findet statt am Freitag, den 18. März 2011, um 14:00 Uhr, Gastgeber ist die Humboldt-Universität zu Berlin, Spandauer Straße 1, Raum 23, Erdgeschoss. Die Anmeldung erfolgt über das BPMN-Netzwerk.


BPMB-Workshop zu IT Service Management mit ITIL und BPMN (18. Februar 2011)

Teilnehmer: Walter Abel (Dipl.-Ing. Walter Abel Management Consulting), Gero Decker (Signavio), Christoph Luber (Riometa GmbH), Alexander Lübbe (HPI), Rüdiger Molle (ITAB), Thomas Niebisch (GISA), Gabriella Rist (7P Solutions & Consulting AG), Martin Schade (Riometa Gmbh), Torben Schreiter (Signavio), Harald Schäfer (Riometa GmbH), Tilo Sommer (GISA)

Um eine gleichbleibende und standardisierte Servicequalität im Bereich IT Service Management (ITSM) zu implementieren bietet sich der anerkannte Standard ITIL an. Auch für Outsourcing-Vorhaben im Service-Bereich findet er bereits in vielen Organisationen Anwendung. Als vorgefertigtes Referenzprozessmodell können ITIL-Prozesse einen Beitrag dazu liefern, auf die eigentliche Organisation angepasst einen schnellen Einstieg in das Thema zu ermöglichen. Der Workshop dreht sich um unmittelbare Praxiserfahrungen im ITIL-Umfeld im Idealfall in Kombination mit BPMN sowie RACI.

Die Teilnehmer des Workshops werden gebeten ihre Erfahrungen aus der Praxis zu den genannten Aspekten auf etwa drei Folien zusammen zu fassen und vorzustellen. Spannende Anekdoten, kuriose Erlebnisse und Fehltritte sind gleichermaßen gewünscht wie Erfolgsgeschichten oder Misserfolge.

Freitag, der 18. Februar 2011, um 16:30 Uhr, Gastgeber war die Signavio, Goethestr. 2-3, 10623 Berlin.


BPMB-Workshop zu Process Compliance (21. Januar 2011)

Teilnehmer: Thomas Baier (IBM), Gero Decker (Signavio), Kai-Helmut Eckert (BOC), Luise Göbel (HU), Christian Kuplich (BOC), Marco Lehmann (KPMG), Henrik Leopold (HU), Alexander Lübbe (HPI), Stephanie Meerkamm (Uni Bayreuth), Rüdiger Molle (ITAB), Christine Mummert (Saperion), Matthias Weidlich (HPI)

Process Compliance ist ein aktuelles Thema, dass die Kontrolle von Geschäftsprozessen in den Vordergrund stellt. Dies wird unter anderem von gesetzlichen Anforderungen und branchenspezifischen Standards getrieben.

Process Compliance kann man auf verschiedene Art und Weise erreichen und umsetzen. Dabei spielt sowohl das konforme Gestalten der Prozesse eine Rolle wie die prüfungssichere Dokumentation und Nachkontrolle.

Freitag, der 21. Januar 2011, um 14:00 Uhr, Gastgeber war die KPMG, Klingelhöfer Str. 18, Berlin.

Veranstaltungen in 2010

BPMB-Workshop zu Prozesslandkarten (10. Dezember 2010)

Prozesslandkarten spielen eine bedeutende Rolle für Prozessmanagement-Initiativen und Prozessmodellierungsprojekte. Sie definieren die etwa zehn bis zwanzig Kernprozesse einer Unternehmung auf einem abstrakten Niveau, sowie deren Beziehungen zueinander.

Trotz ihrer Bedeutung gibt es wenige handfeste Vorgehensmodelle für die Erstellung von Prozesslandkarten. Ziel dieses Workshops ist es 1) ein systematisches Vorgehen für die Erstellung von Prozesslandkarten zu erarbeiten, und 2) die wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Akzeptanz der erstellten Prozesslandkarte zu identifizieren.

Die Teilnehmer des Workshops werden gebeten ihre Erfahrungen aus der Praxis zu den Punkten 1) und 2) auf etwa drei Folien zusammen zu fassen und vorzustellen. Spannende Anekdoten, kuriose Erlebnisse und Fehltritte sind gleichermaßen gewünscht wie Erfolgsgeschichten.

Freitag, der 10. Dezember 2010, um 14:00 Uhr, Gastgeber war die BOC, Voßstraße 22, 10117 Berlin (Nähe Potsdamer Platz, siehe Anfahrtskizze). Die Anmeldung erfolgt über das BPM-Netzwerk.


BPMB-Workshop zu Fachliche und technische Prozessmodelle (06. September 2010)

In diesem Workshop widmen wir uns der Frage, wie sich fachliche und technische Prozessmodelle harmonisieren lassen. Dabei muss es nicht nur um das "Forward-Engineering", also die Ableitung technischer Modelle aus fachlichen Vorgaben gehen. Auch der gesamte Roundtrip sowie weitere mögliche Aspekte einer solchen Harmonisierung werden diskutiert.


BPMB-Workshop zu Nützlichkeit von Referenzmodellen (24. Juni 2010)

Teilnehmer: Mathias Weske (HPI Potsdam), Evgenia Rosa (Oracle), Thomas Grempe (Beraterkontor), Vera Meister (UniVera), Rüdiger Molle (ITAB), Edgardo Moreira (Semtation), Frauke Weichhardt (Semtation), Thomas Niebisch (Gisa), Torben Schreiter (Signavio), Rami Eid-Sabbagh (HPI Potsdam), Friederike Thessel (Uni Potsdam), Oliver Holschke (TU Berlin), Frank Puhlmann (inubit), Jan Mendling (HU Berlin)

Ziel dieses Workshop ist es den Nutzen von Referenzmodellen zu beurteilen. Da Modellierung im Allgemeinen als zweckgebundene Aktivität verstanden wird, stehen Referenzmodelle in einem besonderen Spannungsverhältnis. Einerseits sollen sie von zu detaillierten Spezifika abstrahieren, andererseits sollen sie noch genau genug sein, um einer Reihe von verwandten Zwecken zu dienen. Die Teilnehmer werden gebeten, ihre Erfahrungen mit Referenzmodellen in die Diskussion einzubringen. In welchen Fällen sind Referenzmodelle hilfreich, welche speziellen Referenzmodelle haben sich als nützlich erwiesen, und wann ist es nicht sinnvoll auf Referenzmodelle zurück zu greifen.

Donnerstag, der 24. Juni 2010, um 17:00 Uhr in den Räumen des HPI Potsdam, Raum A2.2


Semantisches Geschäftsprozessmanagement - gemeinsam mit dem Berlin Semantic Web Meetup (18. Juni 2010)

Der thematische Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt auf dem semantischen Geschäftsprozessmanagement. Dieses verbindet Corporate Semantic Web Technologien wie Business Rules, Event Processing und Ontologien mit BPM. Die Verstaltung findet bei der Firma semtation GmbH in Potsdam.

Freitag, der 18. Juni 2010, um 17:00 Uhr, Gastgeber ist semtation, Geschwister-Scholl-Str. 38, 14471 Potsdam. Die Anmeldung erfolgt über Berlin Semantic Web Meetup


BPMB-Workshop zu Prozesserhebung mit Gruppen (20. Mai 2010)

Gruppenworkshops zur Prozesserhebung haben das Potential, das gebündelte Prozesswissen auf einen Schlag zu extrahieren. Dazu muss die teure Zeit jedoch optimal genutzt werden.

Ziel des BPMB-Workshops war der Austausch über den Umgang mit Gruppen und die richtige Strukturierung von Workshops zur Prozesserhebung.

Donnerstag, der 20. Mai 2010, um 18:00 Uhr, Gastgeber: Saperion, Steinplatz 2, 10623 Berlin.

Den Workshop hat Dr. Bartonitz von Sapherion nochmal in einem Blogpost zusammen gefasst.


Workshop zu Best Practices Prozesslandkarten und BPMN (11. März 2010)

Ziel dieses Workshops ist es anhand von interessanten Modellbeispielen aus der Praxis Do's and Don'ts für die Prozessmodellierung abzuleiten. Die Teilnehmer werden gebeten, jeweils ein Prozessmodell mitzubringen, für das sie keine optimale Modellierungsalternative finden konnten oder für das sie eine besonders elegante Lösung gefunden haben. Die Beispiele werden auf den Workshop diskutiert und gemeinsam sollen Empfehlungen erarbeitet werden. Neben BPMN stehen auch Prozesslandkarten im Blickpunkt.

Donnerstag, der 11. März 2010, um 17:00 Uhr in Raum 23 der HU Berlin, Spandauer Str.1. (Karte). Parkmöglichkeiten befinden sich im benachbarten Sea Life, Spandauer Str. 3, 10178 Berlin Karte.


Workshop zu BPM-Stakeholdern beim TÜV Rheinland Berlin (Do 14. Januar 2010):

BPM Projekte spielen oft mit komplexen Zusammenhängen in einem Unternehmen zusammen. Dementsprechend müssen BPM-Maßnahmen mit verschiedenen Stakeholdern im Unternehmen abgestimmt werden. Management-Buy-In ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen eines BPM-Projekts und oft muss auch der Betriebsrat eingebunden werden.

Das Ziel des aktuellen BPMB-Workshops ist es die verschiedenen relevanten Stakeholdergruppen für BPM Projekte zu identifizieren. Zudem wollen wir untersuchen, mit welchen Argumenten die verschiedenen Gruppen an Bord geholt werden können. Wir freuen uns wenn Sie Erfahrungsberichte zur Diskussion beisteuern können.

Der Workshop findet von 17:00 bis 19:30 statt, und zwar am Donnerstag, der 14. Januar 2010, um 16:00 Uhr in den Räumen des TÜV Rheinland Berlin in der Alboinstr. 56, Raum 1101.

Veranstaltungen in 2009

Workshop zu Nutzen der Prozessautomatisierung bei der inubit AG (Do 10. Dezember 2009):

Die Unterstützung von Geschäftsprozessen mit Hilfe von Software ist für viele von uns Teil des Kerngeschäfts. Voll automatisierte Prozesse versprechen Kosteneinsparungen, kurze Durchlaufzeiten und stabile Ergebnisqualität. Doch nicht alle Prozesse lassen sich sinnvoll automatisieren. Umsetzungsprojekte können sehr aufwendig werden und zu starren Prozesslösungen führen.

Die Vorteile und Nachteile von Prozessautomatisierung möchten wir gemeinsam anhand von Erfahrungen diskutieren. Haben Sie Ihre Prozesse automatisiert? Bieten Sie diese Leistungen an? Planen sie größere Projekte in ihrem Unternehmen? Seien Sie dabei. Teilen Sie und mehren Sie ihr Wissen.

Der Workshop findet von 17:00 bis 19:30 statt. Gastgeber war die inubit AG, Schöneberger Ufer 89-91, 10785 Berlin. Die Anmeldung wird in Kürze auf BPM-Netzwerk.de freigeschaltet.


EPK-Workshop an der HU Berlin (Do 26. - Fr 27. November 2009):

Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) haben sich in der Praxis als Beschreibungsmittel für betriebliche Abläufe etabliert.

Der EPK-Workshop soll Praktikern und Wissenschaftlern als Forum zur Kontaktaufnahme, zur Diskussion und zum Informationsaustausch dienen. Insbesondere Praktiker aus dem Bereich des Geschäftsprozessmanagements mit Ereignisgesteuerten Prozessketten sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen.

EPK-Workshop Website


Themenschwerpunkte des GI-Arbeitskreises "Geschäftsprozessmanagement mit Ereignisgesteuerten Prozessketten (WI-EPK)" sind u.a.:


  • EPK-Basiskonzepte (Syntax und Semantik)
  • EPK-Verifikationskonzepte (Anforderungsdefinition und -analyse)
  • EPK-Modellierungskonzepte (Metamodelle, Vorgehensmodelle etc.)
  • EPK-Anwendungskonzepte (Simulation, Prozesskostenrechnung, Prozessanalyse, Referenzmodellierung, Re-(Dokumentation), Qualitätsmangement, Riskmanagement, Workflowmanagement, Wissensmanagement etc.)
  • EPK-Transformationskonzepte (UML-Diagramme, Petri-Netze, Zustandsautomaten, Netzplantechnik etc.)
  • EPK-Schnittstellenkonzepte (XML/XMI, etc.)
  • EPK-Werkzeugkonzepte (Prototypen und Produkte)


HU Berlin, WiWi-Fakultät, Spandauer Str. 1, Erdgeschoss, Kapelle, 10178 Berlin (Karte). Parkmöglichkeiten befinden sich im benachbarten Sea Life, Spandauer Str. 3, 10178 Berlin Karte.


BPMN und XPDL an der HU Berlin (Mi 28. Oktober 2009):

Title: Model Portability Overview and Goals


by Robert Shapiro (WfMC Chair: Conformance and XPDL)


Abstract: The facilitation of Process Model Interchange between different modeling tools and also between modeling tools, process enactment engines and simulators, has been an objective of the WfMC for 15 years. Until recently, successes in this area have been mostly limited to tools within a single company. The introduction of portability conformance classes has promoted successful interchange between the tools of different vendors, at least for BPMN 1.x diagrams using the XPDL2.1 serialization. Conformance testing software has been made available to support the efforts of tool developers in providing interchange functionality.

This work is now being extended to BPMN2.0 and its XPDL2.2 serialization. New portability conformance classes are being proposed and conformance testing capabilities extended to support them. Prototype transforms have been developed to provide bi-directional translations between BPMN and XPDL. These transforms require an XML-friendly serialization of BPMN2.0 and one such has been prototyped.

In this presentation we discuss some of the technology and issues. The slides are available at the BPMN Users Group website.


HU Berlin, WiWi-Fakultät, Spandauer Str. 1, 1. Stock, Raum 125, 10178 Berlin (Karte). Parkmöglichkeiten befinden sich im benachbarten Sea Life, Spandauer Str. 3, 10178 Berlin Karte.


Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr.


Workshop zu Best Practice Vorgehen bei der Prozesserhebung bei der Signavio GmbH (Do 15. Oktober 2009):

Wie kommen Sie zu ihren Prozessen? So unterschiedlich wie der Verwendungszweck von Prozessmodellen ist, so unterschiedlich ist auch die Art der Erhebung. Ob durch Beobachtung, Befragungen, gemeinsames Modellieren oder durch Process Mining. Es führen viele Wege zu einem Modell. Doch bieten einzelne Ansätze spezielle Vorteile? Sind unterschiedlich erhobene Modelle überhaupt vergleichbar? Wann sollte man welche Prozesserhebungsmethodik verwenden?


Im Workshop wollen wir Erfahrungen austauschen zu verschiedenen Arten der Prozesserhebung, zu Vor- und Nachteilen, und zur richtigen Einbindung der Prozessbeteiligten. Wie immer richten wir den Workshop nach dem Wissen und Bedürfnissen der Teilnehmer aus. Seien Sie dabei, teilen Sie ihr Wissen und sammeln Sie Feedback auf Ihre Arbeit.


Der Workshop findet von 17:00 bis 19:30 statt. Gastgeber ist die Signavio GmbH in der Goethestr 2-3, 10623 Berlin.


Workshop zu BPM in der Öffentlichen Verwaltung an der HU Berlin (14. August 2009):

Teilnehmer: Oliver Massalski (Institut für Prozessoptimierung und Informationstechnolien IPO-IT), Roland Hess (Werkstatt für Innovation), Prof. Dr. Jan Mendling (HU Berlin), Rüdiger Molle (ITAB), Dr. Frank Puhlmann (inubit), Robert Quade (HU Berlin), Jörg Rodenhagen (Acando), Evgenia Rosa (Oracle), Hendrik Scheider (Wincor Nixdorf), Matthias Schrepfer (HU Berlin), Dr. Juliane Siegeris (gematik), Prof. Dr. Dietmar Wikarski (FH Brandenburg), Johannes Wolf (HU Berlin)


BPM lässt sich vorrangig als ein Management-Programm verstehen, dass darauf abzielt Leistungen mit einem effizienten Ressourcen-Einsatz möglichst schnell und in hoher Qualität einem Abnehmer zur Verfügung zu stellen. In gewinnorientierten Unternehmen ist dieser Abnehmer typischerweise ein Kunde (intern oder extern), der eine schnelle und effektive Leistungsbereitstellung fordert, da er sonst zur Konkurrenz wechseln würde. Für die Unternehmung ist es zudem wichtig einen effizienten Ressourcen-Einsatz zu erreichen, da damit die Gewinnmarge steigt.


Für BPM in der öffentlichen Verwaltung liegen die Argumente etwas anders. Es gibt einerseits kein Gewinnstreben und zudem auch keine (direkte) Konkurrenz. Der Workshop möchte vor diesem Hintergrund die Erfolgsfaktoren, die Treiber und die Hürden für BPM-Initiativen in der öffentlichen Verwaltung diskutieren. Die Workshop-Teilnehmer werden gebeten Meinung, Überlegungen und entsprechende Erfahrungsberichte zu diesen Punkten vorzubereiten.


Gastgeber dieses Abends ist die HU Berlin, Moderator Jan Mendling.


HU Berlin, WiWi-Fakultät, Spandauer Str. 1, Erdgeschoss, Raum 23, 10178 Berlin (Karte). Parkmöglichkeiten befinden sich im benachbarten Sea Life, Spandauer Str. 3, 10178 Berlin Karte.


Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr. Die Anmeldung wird in Kürze auf BPM-Netzwerk.de freigeschaltet.


Workshop zu Requirements Engineering bei Opitz Consulting (17. Juli 2009):

Unser Thema: Requirements Engineering und Prozessmodelle


  • Wie können Prozessmodelle helfen, die Erhebung und Dokumentation von Anforderungen zu unterstützen?
  • Welche Best-Practice-Ansätze und Erfahrungen haben die Teilnehmer gemacht?
  • Was kann die BPMN in diesem Kontext leisten - und was nicht?
  • Wie lassen sich BPMN-Modelle mit UML oder anderen Ansätzen (z.B. User Stories) verknüpfen?


Fragen über Fragen - Wer hierzu eine eigene Meinung, Gedanken oder Einfahrungen einbringen kann, ist herzlich eingeladen, am nächsten Workshop der Berliner BPM-Offensive teilzunehmen.


Diesmaliger Gastgeber ist die Fa. Opitz Consulting, Tempelhofer Weg 62, 12347 Britz, Berlin. Achtung: Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich! Diese bitte im grünen Reiter "Meine Teilnahme" auf BPM-Netzwerk.de vornehmen.


Workshop zur Prozessabgrenzung bei der camunda services GmbH (19. Juni 2009):

Teilnehmer: Johannes Wolf (HU Berlin), Roland Hess (Werkstatt für Innovation), Juliane Siegeris (Gematik), Thomas Niebisch (GISA), Jan Mendling (HU Berlin), Bernd Rücker (camunda services), Ilona Dümchen (Vattenfall), Udo Kranz (agentes industries), Danielo Schmiegel (Opitz), Dotchka Pentcheva (Projektron), Jakob Freund (camunda services)


Thema dieses Workshops ist die Identifikation und Abgrenzung von Prozessen.

Was ist ein Prozess? Diese Frage ist wichtiger - und komplizierter - als man zunächst meint. Die Festlegung, womit ein Prozess beginnt, und wann er abgeschlossen ist, bildet die Grundlage für die Prozessmodellierung und -analyse, für die Zuordnung von Kennzahlen (KPI) und personeller Verantwortlichkeiten.


In diesem Workshop sprechen wir über Best Practice Ansätze zur Identifikation und Abgrenzung von Prozessen. Jeder Interessierte ist eingeladen und aufgerufen, im Vorfeld ein wenig Input vorzubereiten: Wie gehen Sie bei der Identifikation vor (Top-Down vs. Bottom-up, Faustregeln etc.), haben sich bestimmte Ansätze bewährt, oder wo haben Sie besondere Problem erlebt? Lösungen und Problemstellungen sind also gleichermaßen willkommen, alles darf diskutiert werden. Impulse sind als Folien oder auch rein mündlich willkommen.


Gastgeber dieses Abends ist die camunda services GmbH, Moderator Jakob Freund.


camunda services GmbH, Zossener Str. 55-58, Aufgang D, 10961 Berlin (Anfahrt).


Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr. Die Anmeldung ist auf BPM-Netzwerk.de freigeschaltet.


BPMN 2.0 - Informationsveranstaltung der HU Berlin (27. Mai 2009):

Auf dieser Veranstaltung werden die zu erwartenden Neuerungen des BPMN 2.0 Standards diskutiert. Es referieren Forscher der HU Berlin und des HPI Potsdam.


Humboldt-Universität zu Berlin, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Kapelle, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin

(Karte). Parkmöglichkeiten befinden sich im benachbarten Sea Life, Spandauer Str. 3, 10178 Berlin Karte.


Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr. Die Anmeldung wird in Kürze auf BPM-Netzwerk.de freigeschaltet.


Workshop zur Konsistenz von Prozessmodellen am HPI Potsdam (17. April 2009):

Teilnehmer: Frauke Weichhardt (Semtation), Balbina Sostak (Six Sigma & IT Consultancy), Jannis Rake (TU Berlin), Gero Decker (HPI Potsdam), Torben Schreiter (inubit), Johannes Wolf (HU Berlin), Christian Lipphardt (camunda), Jakob Freund (camunda), Mathias Töpfer (FHVR Berlin), Hagen Overdick (HPI Potsdam), Jens Hündling (Oracle), Alexander Großkopf (HPI Potsdam), Rüdiger Molle (ITAB), Sergey Smirnov (HPI Potsdam), Matthias Weidlich (HPI Potsdam), Jan Mendling (HU Berlin)


Ziel dieses

Workshops ist die Erarbeitung von Best Practices zu Granularität und Konsistenz zwischen

verschiedenen Prozessmodellen, beispielsweise zwischen Modellen zur Prozessdokumentation und

Workflow-Ausführung.

Matthias Weidlich, der zu diesem Thema am HPI Potsdam promoviert, wird die

Diskussion leiten.


Als Teilnehmer sollten Sie folgendes aus der Veranstaltung mitnehmen können:

  • ein vertieftes Verständnis für die Vielfalt der Inkonsistenzen
  • eine Vorstellung von Ansätzen, solche Inkonsistenzen aufzuspüren
  • Tipps, wie solche Inkonsistenzen zu vermeiden sind


Um den persönlichen Nutzen für Sie zu erhöhen, möchten wir Sie als

Teilnehmer einladen Prozessmodellpaare mitzubringen. Solche Modellpaare, die denselben Prozess anders darstellen, können etwa

fachliches Modell und Workflow-Modell, QM-Modell und Compliance Modell oder Interorganisationales und Intraorganisationales Modell sein. Gerne würden wir

Modellpaare, welche Sie als besonders konsistent oder inkonsistent ansehen

gemeinsam mit Ihnen diskutieren.


Der Workshop beginnt um 16:00 Uhr in den Räumen des Hasso-Plattner-Instituts, Prof.-Dr.-Helmert-Str. 2-3, 14482 Potsdam (Anfahrt). Eine Anmeldung über das BPM-Netzwerk ist erforderlich.


Workshop zu BPMN Best Practices bei der Projektron GmbH (20. März 2009):

Teilnehmer: Jakob Freund (camunda), Kirsten Matthias (MI-KA-DO), Ilona Dümchen (Vattenfall), Nico Haarländer (Vattenfall), Cindy Fromm (Bombardier), Rüdiger Molle (ITAB), Dietmar Wikarski (FH Brandenburg), Frank Puhlmann (inubit), Matthias Weidlich (HPI Potsdam), Ulrich Gumgowski (Lufthansa), Heiko Kropp (BIM), Gero Decker (HPI Potsdam), Thomas Niebisch (GISA), Maik Dorl (Projektron), Dotchka Pentcheva (Projektron), Jörg Cohrs (Projektron), Juliane Siegeris (Gematik), Matthias Töpfer (FHVR Berlin), Nils Cordes (Bundesministerium des Inneren), Robert Gimpel (camunda), Jan Mendling (HU Berlin)


Ziel dieses Workshops ist es anhand von interessanten Modellbeispielen aus der Praxis Do's and Don'ts für die Prozessmodellierung abzuleiten. Die Teilnehmer werden gebeten, jeweils ein Prozessmodell mitzubringen, für das sie keine optimale Modellierungsalternative finden konnten oder für das sie eine besonders elegante Lösung gefunden haben. Die Beispiele werden auf den Workshop diskutiert und gemeinsam sollen Empfehlungen erarbeitet werden.


Der Workshop beginnt um 16:00 Uhr bei der Projektron GmbH, Gneisenaustraße 2, 10961 Berlin. Eine Anmeldung über das BPM-Netzwerk ist erforderlich.


Workshop bei der inubit AG zu "Wer braucht wieviel BPMN?" und BPMN-Stakeholder (05. Februar 2009):

Teilnehmer: Gero Decker (HPI Potsdam), Jakob Freund (camunda services GmbH), Robert Gimbel (camunda services GmbH), Thomas C. Grempe (Beraterkontor Forsatech), Jan Mendling (HU Berlin), Dotchks Pentcheva (Projektron), Frank Puhlmann (inubit AG), Torben Schreiter (inubit AG), Matthias Weidlich (HPI Potsdam), Stefan Zorn (Imatics Software GmbH)


Der zweite Workshop am 05. Februar 2009 schließt an den Resultaten des ersten Workshops an und diskutiert in wie weit sich BPMN-Profile den identifizierten BPMN-Stakeholdern zuordnen lassen. Die Ergebnisse sind mit den Resultaten des ersten Workshops hier zusammengeführt.


Veranstaltungen in 2008

Workshop am Hasso-Plattner-Institut zu BPMN-Stakeholder (18. Nov. 2008):

Teilnehmer: Gero Decker (HPI Potsdam), Jakob Freund (camunda services GmbH), Alexander Großkopf (HPI Potsdam), Thomas Henninger (camunda services GmbH), Jan Mendling (HU Berlin), Frank Puhlmann (inubit AG), Torben Schreiter (inubit AG), Matthias Weidlich (HPI Potsdam), Stefan Zorn (Imatics Software GmbH)


Die Berliner BPM-Offensive ist am 18.11.2008 am Hasso-Plattner-Institut in die erste Runde gegangen. Konkret ging es um eine Klassifikation von "BPMN-Stakeholdern", d.h. Personen, die in Organisationen mit BPMN in Kontakt kommen und es lesend und/oder schreibend benutzen.


Details finden Sie hier.


BPMN-Stakeholder